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Wie funktioniert Versicherung? Einfach erklärt

Wie funktioniert Versicherung? Einfach erklärt

Simpego 23.02.19 Ø 2 Min. Lesezeit

Die monatlichen Rechnungen unserer Versicherungen sind so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum noch hinterfragen. Aber wie funktioniert eine Versicherung genau? Was passiert mit unseren Prämien? Und was ist ein Broker? Wir haben die Antworten zu den Grundlagen aller Versicherungen parat.

Solidaritätsprinzip - was ist das?

Jede Versicherung basiert auf dem Solidaritätsprinzip - obwohl die meisten mittlerweile auf individualisierbare Produkte setzen. Das heisst: Deine eingezahlten Prämien und Gebühren landen in einem grossen Topf, aus dem die Schäden aller Versicherten bezahlt werden. Das Risiko von Krankheiten, Unfällen und teuren Beschädigungen verteilt sich dadurch auf viele Versicherungsnehmer. Anders als oft verdächtigt, landet dabei nur ein Bruchteil der eingezahlten Prämien in den Taschen der Versicherung.

Dazu ein Beispiel aus den Einnahmen aller Schweizer Nicht-Lebensversicherungen 2016: Laut der FINMA gaben die Gesellschaften in diesem Bereich 90,8 % aller einbezahlten Prämien für Schadenfälle und Verwaltung aus. Lediglich 9,2 % des eingenommenen Geldes streichen die Versicherungen als Gewinn ein oder brauchen es als Rückstellung.

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Warum gibt es Versicherungen?

Erste Versicherungen gab es bereits 1750 vor Christus: Babylonische Karawanen konnten sich gegen Raubüberfälle auf ihrer Handlungsroute absichern. Damals übernahm die Grossfamilie oder die Dorfgemeinschaft die Kosten bei schlimmen Unglücken.

Heutige Versicherungen bieten die zeitgemässe Lösung dafür. Ihre Solidargemeinschaften garantieren in jedem Fall, dass Schicksalsschläge für den Einzelnen nicht den finanziellen Ruin bedeuten - unabhängig vom persönlichen Netzwerk und Kontostand.

 

Nach welchen Grundregeln funktionieren Versicherungen?

  • Definition des Schadenfalls

    Wann die Versicherung zahlt, muss genau festgelegt werden und objektiv nachvollziehbar sein. Schadenfälle sind deshalb genau definiert. Zum Beispiel ein Autounfall, eine Krankheit oder eine Überschwemmung.

  • Zufallsprinzip

    Ob und wann der Schaden eintritt, muss immer zufällig sein. Alle Versicherten sollen gleich stark von einem Risiko betroffen sein. Deshalb gelten zum Beispiel bei der Krankenkasse Ausnahmeregelungen für Risikosportler.
  • Schadenshäufigkeit

    Hier studiert die Versicherung jeweils Statistiken: Wie häufig gibt es Überschwemmungen in einem Wohngebiet? Wie wahrscheinlich sind teure Behandlungskosten bei Rauchern? Aufgrund dieser Wahrscheinlichkeiten ergibt sich die Prämienhöhe.

  • Schadenshöhe
    Für den Betrag, den sie im Schadenfall zahlt, muss die Versicherung eine Limite setzen. Unter zu hohen Zahlungen für Einzelne leidet sonst die Solidargemeinschaft. Jeder Versicherungsvertrag legt deshalb genau fest, wie viel im Schadenfall maximal gezahlt wird - die Versicherungssumme. 
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Was ist ein Broker?

Ein Broker bzw. Versicherungsmakler vergleicht Versicherungen für seine Kundinnen und Kunden und vertritt ihre Interessen. Mit deren Erlaubnis - einer unterschriebenen Vollmacht - darf er Verträge in ihrem Namen abschliessen. Broker müssen möglichst neutral sein und dürfen sich für keine bestimmte Versicherung verpflichten. Dafür werden sie von der FINMA (eidgenössische Finanzmarktaufsicht) überwacht und müssen sich in ein öffentliches Register eintragen lassen.

Auch wenn Versicherungen auf komplexen Berechnungen basieren: Mit Simpego gestalten wir das Thema Lebensversicherung so einfach und fair wie möglich. Damit du und deine Liebsten für die Zukunft gut abgesichert sind.