Wir machen dich fit für dein Festivalwochenende

Wir machen dich fit für dein Festivalwochenende

Festivals gehören genauso zum Sommer wie die Schaumkrone zum Bier, wie Tom zu Jerry, wie John Lennon zu Paul McCartney. Ein Wochenende lang lustige Leute, Party und eine Menge guter Musik. Doch Festivals haben ihre eigenen Regeln und Gesetze, und Neulinge sind daher oftmals ein wenig überfordert. Damit du bei deinem ersten Festivalbesuch nicht im Schilf stehst, geben wir dir einige Tipps von unseren Festivalexperten mit auf den Weg.

Frau an Konzert

1. Sei auf jedes Wetter vorbereitet 

Wettertechnisch sind Festivals oftmals eine absolute Wundertüte. Auf monsunartige Regenfälle kann brütende Hitze folgen. Ein laues Lüftchen verwandelt sich gerne mal in einen orkanartigen Sturm. Einen ganz schlimmen Festivalsommer gab es 2016, als sowohl das Rock am Ring wie auch das Southside Festival in Deutschland beide wegen Unwetter abgebrochen werden mussten. Du solltest für jede Wetterlage gerüstet sein. Gummistiefel und ein Regenponcho gehören zur Grundausstattung eines jeden Festivalbesuchers. Aber auch ein Hut, Sonnenbrille und Sonnencrème sollten auf jeden Fall im Gepäck sein. Ach ja, kleiner Expertentipp am Rande: Vertraue nie dem Wetterbericht! Nie!!! Auch wenn drei Tage wunderschönes Wetter prognostiziert werden, sei auf Regen vorbereitet.

2. Informiere dich darüber, was mit auf das Gelände darf

Jedes Open-Air hat andere Regeln. Bei gewissen Festivals darf man ziemlich viel mitnehmen. Wir haben schon erlebt, wie Leute ganze Sofas mitgeschleppt haben. Andere sind wiederum ziemlich restriktiv. Auf der Homepage des Open-Airs findest du in der Regel alle wichtigen Infos, was mit darf und was nicht.

3. Campen will gelernt sein

Du wirst viel Zeit auf dem Campingplatz verbringen, daher ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein. Auch wenn du möglichst schnell in das Festivalfeeling eintauchen willst, es ist elementar wichtig, das Zelt richtig aufzubauen. Stelle sicher, dass die Zeltseile gut gespannt sind und das Zelt nirgends durchhängt. Du möchtest schliesslich auch bei Regen trocken bleiben und nicht in einer Wasserpfütze aufwachen. Ein Schlafmätteli ist sehr empfehlenswert, denn drei Tage auf hartem Untergrund können dem Rücken ziemlich zusetzen. Stelle dein Zelt nie (wirklich NIE!) in die Nähe des WCs oder der Hauptwege. Pavillonzelte, sofern sie erlaubt sind, sind ein toller Treffpunkt, wo man als ganze Gruppe gemütlich zusammensitzen kann. Open-Air-Veteranen haben immer einen Campingstuhl mit dabei. Festivalneulinge erkennt man oftmals daran, dass sie auf dem Boden sitzen. Doch Vorsicht: Gewisse Open-Airs, wie das Gurtenfestival, erlauben keine Campingutensilien. Deswegen gilt auch hier: informiere dich, bevor du mit einer halben Zeltstadt am Eingang abgewiesen wirst.

Zelte

4. Duct Tape for the win

Während eines Festivals kann schon mal was kaputt gehen: Ein instabiles Pavillonzelt, ein umgeknickter Campingstuhl, ein Riss in der Zeltwand. Gegen derartige Malheurs eignet sich Duct Tape (oder auch Panzerklebeband) grossartig. Das silbergraue und wasserdichte Klebeband ist so gut, es könnte wohl den San-Andreas-Graben wieder zusammenflicken (hat das schon jemand versucht?). Jedenfalls eignet es sich prima für kleinere Reparatur- oder spassige Bastelarbeiten. Wie zum Beispiel eine kreative Flagge (siehe Punkt 5).

5. Spass mit Flaggen

Gewisse Open-Airs haben einen gigantischen Campingbereich. Da fällt es manchmal ziemlich schwer, sein Zelt wieder zu finden. Vor allem, wenn es dunkel ist und du nicht mehr ganz nüchtern bist. Eine Flagge hilft da weiter. Dabei gilt: Je spezieller die Fahne, desto schneller findest du das Zelt. Wir haben mal mit Freunden aus einem zusammengebrochenen Pavillonzelt und ganz viel Duct Tape eine gänzlich individuelle Flagge gebastelt. Darauf abgebildet: Ein Meerjungfrauenkörper mit dem Kopf von Brad Pitt und jede Menge kleiner Fische und das Wort LaToya (gewidmet der nicht so bekannten Schwester von Michael Jackson). Nicht nur, dass wir mühelos unser Zelt fanden, die Fahne war auch ein toller Eisbrecher und wir lernten eine Menge neuer Leute kennen. Wer nicht so auf Spass mit Flaggen steht, der kann sich heutzutage auch eine App wie TentSpot herunterladen. Aber ganz ehrlich: Nichts kommt an die Nationalflagge der «United States of LaToya» heran.

Jungs mit Flagge

6.  Back to the Past

Apropos Apps und Handy: Wir empfehlen dir, während des Festivals auf dein schmuckes Smartphone zu verzichten und das alte Nokia 3310 hervorzukramen. Du musst dann zwar auf Whatsapp und Instagram verzichten, aber sollte dein Handy gestohlen werden, verloren gehen oder irgendwo im Schlamm versinken, musst du nur eine Simkarte ersetzen und nicht gleich ein iPhone X. Ausserdem musst du dir keine Sorgen machen, dass dein Akku leer wird. Zwar bieten eigentlich alle grösseren Festivals Ladestationen und Powerbanks an. Aber wer möchte sich an einem Festivalweekend Gedanken über den Akkuzustand des Handys machen müssen. Solltest du aber keinesfalls auf dein Smartphone verzichten können, dann kannst du es gleich fit für das Festival machen. Denn es gibt eine Menge guter Apps, die dir während eines Open-Airs hilfreich zur Seite stehen.

7.  Das stinkt mir!

Open-Airs sind ein eigener Mikrokosmos. Ein Mikrokosmos, in dem es ziemlich egal ist, wenn man stinkt. Aber ein Mindestmass an Hygiene solltest du trotzdem einhalten. Trockenshampoos brauchen nicht viel Platz und können für die schnelle «Dusche» zwischendurch verwendet werden. Solltest du dich dafür entscheiden, eine richtige Dusche zu nehmen, so mit Wasser und dergleichen, dann empfehlen wir dir, ein Mikrofaserhandtuch mitzunehmen. Das beansprucht viel weniger Platz in deinem Gepäck als ein klassisches Frottiertuch, ist aber genauso effektiv. Noch ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Solltest du dir einen Schnitt oder eine Schürfwunde zuziehen, lass die Wunde unbedingt in einem Sanitätszelt reinigen, damit sie sich nicht entzündet. Ansonsten verwandelt sich das lustige Wochenende schnell in ein ziemlich unangenehmes Erlebnis.

Natürlich gibt es noch viele gute Tipps für ein erfolgreiches Festivalwochenende. Im Internet findest du zahlreiche Infos, wie zum Beispiel eine Festival-Packliste. Aber schlussendlich gilt es, eigene Erfahrungen zu machen, denn ein Open-Air ist ein individuelles Event. Sei aufgeschlossen und hab Spass, dann wird auch dein Festivalweekend ein voller Erfolg.


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